Atemschutz

 

Der Einsatz unter Atemschutz zählt zu den gefährlichsten Einsatzaufgaben und setzt deshalb wichtige Sicherheitsvorkehrungen und eine gute Aus- und Fortbildung der Trupps sowie entsprechende Einsatzausrüstung voraus.

 

Es ist je nach Lage ein oder mehrere Sicherheitstrupp(s) für die eingesetzten Atemschutztrupps einsatzbereit vorzuhalten. Auf einen Sicherheitstrupp zu verzichten, ist unter besonderen Bedingungen möglich, die aber höchst selten zutreffen.

 

Dies ist zum Beispiel bei einem Außeneinsatz wie einem PKW-Brand möglich, da hier der rettende Trupp bei einem Notfall helfen könnte, ohne sich selbst übermäßig zu gefährden.

 

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Der Sicherheitstrupp muss so ausgerüstet und geschult sein, dass er im Falle einer Verunglückung des Atemschutztrupps sofort Hilfe leisten kann 

Einige Feuerwehren gehen dazu über, den Sicherheitstrupp mit zusätzlichem Material speziell für den Atemschutznotfall auszurüsten (Sicherheitstrupp-Tasche mit zusätzlichem Atemschutzgerät oder zusätzlicher Fluchthaube, Rettungstuch etc.).

 

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Ausrüstung bei einem Zimmerbrand: Schutzanzug, Helm, Wärmebildkamera, Atemschutzgerät, Atemschutzmaske, Schlauchtragekorb mit Kugelhahn, Strahlrohr,Leinenbeutel, Fluchthaube und Rauchvorhang

 

Unsere Atemschutzträger werden jährlich geschult und müssen sich desweiteren einen Eignungstest unterziehen. Dieser beinhaltet neben Leiter steigen und gehen auf einem Laufband auch das absolvieren der Atemschutzstrecke in Strullendorf.

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oben: Symbolbild ( Laufband und Endlosleiter)

Der Angriffstrupp kann mit seinem Atemschutzgerät ca 20 Minuten unter Belastung im Einsatz arbeiten. In der Flasche die er wie einen Rucksack auf dem Rücken trägt befindet sich ganz normale Pressluft.

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